Sport: Olympia ohne Stindl - Hütter wird's freuen

"Völlig übertrieben": Hütter kritisiert Arnautovic-Sperre

  Adi Hütter hat die Sperre für den österreichischen Fußball-Nationalspieler Marko Arnautovic kritisiert. © Bereitgestellt von sport1.de "Völlig übertrieben": Hütter kritisiert Arnautovic-Sperre Der künftige Borussia-Mönchengladbach-Coach Adi Hütter hat die Sperre für den österreichischen Nationalspieler Marko Arnautovic, der am Donnerstag beim 0:2 in Amsterdam gegen die Niederlande aufgrund der UEFA-Sanktion nicht mitwirken konnte, kritisiert."Ein Spiel Sperre finde ich total übertrieben. Eine Geldstrafe hätte auch gereicht", sagte Hütter bei MagentaTV.

Die starke Saison bei Borussia Mönchengladbach reichte nicht, um sich ein Ticket für die Europameisterschaft schnappen zu können. Auch das zweite Highlight des Sommers findet ohne Lars Stindl statt: das Olympische Fußball-Turnier in Tokio.

Er fährt nicht mit zu Olympia: Gladbach-Kapitän Lars Stindl. © imago images Er fährt nicht mit zu Olympia: Gladbach-Kapitän Lars Stindl.

Gladbachs Kapitän gehört nicht zu den drei Routiniers

Wie der kicker (Donnerstagausgabe) berichtet, wird Borussias Kapitän nicht im Tokio-Kader stehen, den der DFB am Dienstag benennt. Der 32 Jahre alte Stindl war als einer der drei Routiniers gehandelt worden, die die Olympia-Auswahl von Trainer Stefan Kuntz in Japan verstärken dürfen. Für den 18-Mann-Kader sind die Jahrgänge 1997 und jünger regulär spielberechtigt, bis zu drei Akteure dürfen älter sein.

Olympia-Kader: Kuntz kann mit Müller, Raum und Stach planen

  Olympia-Kader: Kuntz kann mit Müller, Raum und Stach planen Die Kaderbekanntgabe für das olympische Fußball-Turnier steht bevor. Es zeichnen sich bereits erste Entscheidungen ab.Am Dienstag wird der DFB seine Olympia-Auswahl für die Spiele in Tokio nominieren. Da keine Abstellungspflicht besteht, ist Coach Stefan Kuntz derzeit im diplomatischen Dienst unterwegs, um in intensiven Gesprächen mit den Klubs die bestmögliche Besetzung seines 18-Mann-Kaders zu gewährleisten. Infrage kommen alle 1997 und später geborenen Spieler plus drei ältere. Dabei zeichnen sich erste Trends ab. Das Beispiel Hertha BSC zeigt, wie komplex die Thematik ist.

Stindl galt nach einer persönlich starken Saison in Gladbach als heißer Kandidat für die Olympia-Auswahl, umso mehr, nachdem er den Sprung in den EM-Kader von Joachim Löw nicht geschafft hatte. Mit 14 Toren und zehn Vorlagen stach der torgefährliche Offensivmann bei den Fohlen, die eine unter dem Strich enttäuschende Bundesligasaison spielten, heraus. Die 24 Scorerpunkte hievten Stindl auf Platz 7 im Scorer-Ranking der Bundesliga; außerdem bedeuteten die 14 Saisontreffer einen persönlichen Bundesligarekord für den Spielgestalter.

Vorbildlicher Kapitän in Gladbach

Neben der rein sportlichen Qualität hätte man sich Stindl auch aus anderen Gründen sehr gut bei Olympia vorstellen können. In Gladbach füllt der elfmalige Nationalspieler das Kapitänsamt absolut vorbildlich aus und war 2017 am Gewinn des Confed Cups maßgeblich beteiligt (unter anderem Schütze des 1:0-Siegtreffers im Finale gegen Chile). Pech hatte Stindl dann ein Jahr später, als ihn eine schwere Sprunggelenkverletzung, die er sich im April zuzog, sehr wahrscheinlich die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland kostete.

Statt Tokio steht für Stindl demnach Training in Gladbach auf dem Programm. Am 3. Juli nehmen die Fohlen unter dem neuen Cheftrainer Adi Hütter die Vorbereitung auf. Vom 17. bis 24. Juli bezieht die Borussia ihr Trainingslager in der Klosterpforte in Harsewinkel-Marienfeld. Dass Hütter in den wichtigen Vorbereitungswochen voll auf den Leader bauen kann, dürfte ihm nicht gerade ungelegen kommen.

"Alle sind heiß": Handballer starten in Olympia-Vorbereitung .
Paul Drux sieht zum Start der Olympia-Vorbereitung des DHB-Teams Parallelen zu den Sommerspielen in Rio, wo das deutsche Team Bronze gewann. © Bereitgestellt von sport1.de "Alle sind heiß": Handballer starten in Olympia-Vorbereitung Nationalspieler Paul Drux sieht zum Start der Olympia-Vorbereitung der deutschen Handballer Parallelen zu den Sommerspielen in Rio, wo das deutsche Team die Bronzemedaille gewann."Man spürt die gleiche Vorfreude wie vor fünf Jahren. Alle sind heiß", sagte der Rückraumspieler von den Füchsen Berlin bei einem Medientermin am Dienstag: "Wir haben eine coole Truppe zusammen.

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