Sport: Das waren die Outfits der Teams bei der Eröffnungsfeier

Coronavirus-Newsblog für Bayern: Söder lehnt neuen Lockdown ab

  Coronavirus-Newsblog für Bayern: Söder lehnt neuen Lockdown ab Erstmals nennt der Ministerpräsident eine Größenordnung, ab der es angesichts vieler Geimpfter neue Einschränkungen geben könnte. Gesundheitsminister Holetschek zeigt sich offen für kostenpflichtige Corona-Tests. In Bamberg gilt wieder Maskenpflicht im Unterricht.• In Stadt und Landkreis Bamberg müssen Schüler ab der fünften Klasse von Montag an wieder Masken im Unterricht tragen, weil die Inzidenz zum dritten Mal in Folge über 25 lag.

Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro wurde Pita Taufatofua aus Tonga 2016 berühmt. In Tokio will er erneut für Aufsehen sorgen - nicht nur bei der Zeremonie.

3. Olympia-Teilnahme: „Öl-Mann“ Taufatofua wieder dabei © Bereitgestellt von sport1.de 3. Olympia-Teilnahme: „Öl-Mann“ Taufatofua wieder dabei

Pita Taufatofua wurde bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro zur Berühmtheit.

Allerdings nicht für das, was er im Wettkampf tat, sondern vielmehr für seinen eingeölten Körper bei der Eröffnungsfeier.

Auch bei den Winterspielen 2018 in Pyeongchang war er dabei. Kurios: Sogar im Winter verzichtete er auf die Oberbekleidung.

Bach: Bei der Eröffnungsfeier werden "Steine von meinem Herzen fallen"

  Bach: Bei der Eröffnungsfeier werden Für IOC-Präsident Thomas Bach wird die Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in Tokio am Freitag ein "Moment der Freude und der Erleichterung" sein. "Der Weg zu dieser Eröffnungsfeier war nicht der einfachste. Wenn man am 23. Juli Steine fallen hört, dann sind sie von meinem Herzen gefallen", sagte Bach bei der IOC-Pressekonferenz am Mittwoch. Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees hatte schon am Vortag im Rahmen der 138. IOC-Session bekannt, das Coronavirus habe ihm mehrere schlaflose Nächste beschert.Es habe ihn schwer belastet, die Befürchtungen monatelang für sich behalten zu müssen, sagte der Fecht-Olympiasieger von 1976.

Nun sorgt Taufatofua auch in Tokio für Aufsehen, bei seiner dritten Olympia-Teilnahme. Bei der Eröffnungsfeier glänzte er im wahrsten Sinn des Worte erneut mit seinem eingeölten Körper. Das ist ja schon Kult.

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230 Millionen Suchanfragen auf Google soll es in der Woche nach der Eröffnungsfeier in Rio gegeben haben: „Wo ist Tonga?“ Das erzählte Taufatofua dem britischen Guardian.

Taufatofua hat 129 000 Follower auf Instagram

Doch während Taufatofua, der im Pazifikstaat in der Nähe der Fidschi-Inseln aufgewachsen ist, als olympische Augenweide bekannt sein mag, ist er viel mehr als das. Er wurde Unicef-Botschafter. 15 Jahre hatte er als Sozialarbeiter sein Geld verdient und mit obdachlosen Kindern gearbeitet. „Da habe ich gesehen, was wahre Stärke ist“, sagte Taufatofua. Er hat ein Motivations-Buch geschrieben. Auf Instagram folgen ihm 129 000 Leute. Und sogar von Prinz Harry und Meghan wurde er 2018 zum Empfang eingeladen, als die beiden Tonga besuchten. Taufatofua ist ein Mann, der versucht ganz Ozeanien zu inspirieren.

Kreativdirektor der Olympia-Eröffnungsfeier gefeuert

  Kreativdirektor der Olympia-Eröffnungsfeier gefeuert Die Pannenserie bei den Organisatoren der Olympischen Spiele in Tokio reißt nicht ab: Der Show-Direktor der Eröffnungsfeier habe sich über den Holocaust lustig gemacht, hieß es. © Michael Kappeler/dpa/picture alliance Provided by Deutsche Welle Einen Tag vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio ist deren künstlerischer Leiter gefeuert worden. Show-Direktor Kentaro Kobayashi stolperte über einen alten Sketch, in dem er sich über den Holocaust lustig gemacht hatte, wie die Organisatoren der Spiele vor Journalisten mitteilten.

Nachdem er bei den Winterspielen zum Skilanglauf gewechselt ist, wird der 37-Jährige nach der Qualifikation im letzten Jahr jetzt wie bereits 2016 im Taekwondo antreten. In Rio hatte er seinen einzigen Kampf übrigens mit 1:16 Punkten verloren.

Er will darüber hinaus der erste Mensch sein, der sich für drei verschiedene Olympische Spiele in drei verschiedenen Sportarten qualifiziert. Sein Ziel ist das Sprintkajak - dafür trainiert er schon seit fast zwei Jahren. Doch wenige Tage vor dem Ozeanien-Qualifikationsturnier brach sich Taufatofua eine Rippe, was eine Platzierung schwierig machte. Es gab noch eine weitere Gelegenheit, sich in Russland zu qualifizieren, aber die COVID-Reisebeschränkungen verhinderten eine Teilnahme.

Taufatofua will inspirieren

„Bei den Olympischen Spielen geht es darum, niemals aufzugeben“, sagte Taufatofua, der eine schwierige Kindheit durchlebte. Er will zeigen, dass auch Menschen wie er ihre olympischen Ziele erreichen können. „Wenn ich gehe und drei olympische Spiele mache, sagt vielleicht eines der Kinder, die zuschauen: ‚Ich werde das auch mal versuchen‘, und dann treiben sie sich selbst an. Und indem sie sich selbst anspornen, verbessern sie die Person neben sich und die Person neben ihnen“, sagte er.

Ludwig und Hausding sind die deutschen Fahnenträger in Tokio

  Ludwig und Hausding sind die deutschen Fahnenträger in Tokio Kameruns Stürmer-Legende Samuel Eto'o blickt voraus auf die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Katar 2022. Der WM-Botschafter sorgt dabei mit einigen Aussagen für Aufsehen.

Taufatofua lebt wirklich noch das olympische Motto: dabei sein ist alles.

„Für mich“, sagt er, „ist die größte Medaille das Wissen, dass es Leute gibt, die zuschauen und vielleicht inspiriert werden.“

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"Eher ein Wimmern": Presse kritisiert Olympia-Eröffnungsfeier .
Die internationale Presse beleuchtet die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio eher negativ. Hoffnung machen die Sportler selbst. © Bereitgestellt von sport1.de "Eher ein Wimmern": Presse kritisiert Olympia-Eröffnungsfeier Ein wenig Vorfreude, doch die Zweifel wiegen schwer: Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio hat in der internationalen Presse ein geteiltes Echo hervorgerufen. Japan habe „ein gezwungenes Lächeln“ hinbekommen, „aber olympische Freude ist Mangelware“, schrieb die Washington Post.

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